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zuletzt aktualisiert: 24.3.2011 |
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Eine neu erschienene „Basisdiagnostik Mathematik für die Klassen 4-8“ ist für uns Anlass, wieder einmal verstärkt auf die massiven Probleme von „rechenschwachen“ Kindern und Jugendlichen in der Sekundarstufe aufmerksam zu machen. Neben der Vorstellung der Basisdiagnostik durch eine der Autorinnen dieses Testverfahrens finden Sie auf unseren Seiten Hinweise auf weitere aktuelle Literatur zum Thema sowie zwei Beiträge von MitarbeiterInnen unseres Instituts zur Frage „Rechenschwäche in der Sekundarstufe – Was tun?“ |
Bildungsstandards & Co: Qualitätsabsenkung durch Qualitätssicherung? Ein Beitrag von Erich Ch. Wittmann
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Die Bildungsstandards M4, an denen künftig der Mathematikunterricht in Österreichs Volksschulen gemessen werden soll, enthalten richtige, wichtige Ziele – Ziele des Mathematikunterrichts in der Grundschule, die von der aktuellen Mathematik-Fachdidaktik seit vielen Jahren formuliert und begründet werden. Aber wie erreicht man, dass diese Ziele auch tatsächlich von möglichst vielen Kindern erreicht werden? Erich Ch. Wittmann, einer der führenden deutschsprachigen Fachdidaktiker für Grundschul-Mathematik, hat dazu einen klaren Standpunkt: Flächendeckende standardisierte Tests, mit denen künftig auch in Österreich überprüft werden soll, ob und in wie weit die "Bildungsstandards" erreicht werden, sind, so Wittmann, gerade nicht förderlich für die Weiterentwicklung und Qualitätsverbesserung im Mathematikunterricht. Wittmann begründet dies mit Argumenten, die uns, obgleich er auf die Situation in Deutschland Bezug nimmt, auch für Österreich bedenkenswert erscheinen – und die wir deshalb hier auch österreichischen Interessierten zur Kenntnis bringen wollen. Sachliche Stellungnahmen zur Debatte sind ausdrücklich erwünscht und können gleichfalls auf diesen Seiten veröffentlicht werden; wir bitten um Übermittlung per Mail an institut.wien@rechenschwaeche.at. Zum Beitrag von Erich Ch. Wittmann und zu Reaktionen auf diesen Beitrag |
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Literatur-Tipp: "Wie Kinder rechnen lernen - oder auch nicht" ist die gekürzte (und noch immer 540 Seiten dicke) Buchfassung der oben vorgestellten Dissertation von Michael Gaidoschik. Das Buch ist im Peter Lang Verlag erschienen und kann über das Verzeichnis lieferbarer Titel bestellt werden. Der Autor bedauert den hohen Preis, von dem er im Übrigen nicht profitiert, und erhofft sich für das Buch dennoch die eine oder andere Leserin/den einen oder anderen Leser. |
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