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Unsere Institute
in Wien und Graz |
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Was wir für betroffene Kinder
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In unseren Rechenschwäche-Instituten in Wien (Wickenburggasse 14/9) und Graz (Kleegasse 3/B02) bieten wir neben kostenloser Telefonberatung gegen Kostenbeiträge
an. |
Förderdiagnostische Gespräche |
Voraussetzung für ein förderdiagnostisches Gespräch ist telefonische Terminvereinbarung. |
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Beim Gespräch selbst handelt es sich um ein von uns auf Basis der aktuellen Forschung selbst entwickeltes, nicht standardisiertes Testverfahren was im Falle einer Rechenstörung kein Mangel, sondern beabsichtigt ist: Es geht nicht um die Ermittlung irgendeiner "Punktezahl" oder eines "Rangplatzes", sondern um die inhaltliche Aufschlüsselung der kindlichen Denkweisen und Strategien im Bereich der Pflichtschul-Mathematik. |
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Dafür muss das Kind an entsprechend ausgewählten Aufgabenstellungen zum "lauten Denken" angeregt werden, der Gesprächsleiter/die Gesprächsleiterin muss dem individuell höchst unterschiedlichen kindlichen Denken und Vorstellen durch Nachfragen, Anbieten von Wahlmöglichkeiten, Vorzeigen von Lösungsvarianten auf die Spur kommen. Das Gespräch dauert in der Regel ein- bis eineinhalb Stunden. Zusätzlich erforderlich sind eine Fülle von Informationen über Geburt, frühkindliche Entwicklung, familiäre und schulische Rahmenbedingungen u.a.; diese werden zum Teil schon bei der telefonischen Anmeldung eingeholt und sind auch Thema des nachfolgenden Beratungsgespräches. Vor allem aber ist von den Eltern ein umfangreicher Fragebogen auszufüllen; das geschieht in der Regel, während das Kind das förderdiagnostische Gespräch führt. Sollten für das Kind Befunde aus (für das Lernen vielleicht bedeutsamen) medizinischen oder psychologischen Abklärungen vorliegen, so werden die Eltern gebeten, diese mitzubringen. Ergeben sich umgekehrt im Laufe des förderdiagnostischen Gespräches Hinweise auf sogenannte "basale Teilleistungsschwächen" oder organische Defizite, die bislang nicht abgeklärt wurden, so erfolgt der Verweis an entsprechende Fachleute. |
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Das Beratungsgespräch |
Einige Tage nach dem förderdiagnostischen Gespräch findet das Beratungsgespräch statt. Das Kind sollte diesmal nicht dabei sein, wir empfehlen aber dringend die Teilnahme beider Elternteile und eventuell auch weiterer Personen, sofern diese in die Betreuung des Kindes mit eingebunden sind, etwa auch der Klassen- oder Förderlehrerin/des Klassen- oder Förderlehrers. Neben ergänzenden Fragen zur Abklärung geht es zunächst um die Auswertung des diagnostischen Gespräches; die Eltern sollten vollständig begreifen können, worin die mathematischen Schwierigkeiten ihres Kindes bestehen, wie sie entstehen konnten und was ihr innerer Zusammenhang ist. Erst auf dieser Grundlage kann sinnvoll darüber gesprochen werden, wie in Zukunft mit dem Problem umgegangen werden sollte: Was die Eltern dabei tun können, was die Schule tun kann und, falls notwendig: Was eine gezielte Förderung durch Fachleute leisten kann. |
Gezielte Fördermaßnahmen in unseren Instituten in Wien und Graz |
sind aus den genannten Gründen so gut wie immer Einzel-Förderung. Das Kind kommt in den meisten Fällen einmal pro Woche für jeweils eine Stunde ins Institut. Dort wird ein den individuellen mathematischen Ausgangsstand und die psychische Befindlichkeit des Kindes abgestimmter mathematischer Neuaufbau unternommen. Die wissenschaftliche Grundlage dieser Maßnahmen sind einerseits die maßgeblichen Werke vor allem seitens der Mathematik-Fachdidaktik (v.a. Gaidoschik, Gerster, Lorenz, Müller, Krauthausen, Radatz, Scherer, Schipper, Van de Walle, Wittmann u.a.; siehe auch das Literaturverzeichnis), vor allem aber auch die eigene Forschung und Erfahrung seit 1995. Gerade in der Anfangsphase einer gezielten Förderung ist zumeist eine strikte Nicht-Befassung mit dem aktuellen Schulstoff unerlässlich. Der Umgang mit diesem ist einerseits Teil der laufenden Elternbetreuung, andererseits Gegenstand von Gesprächen mit der Lehrerin/dem Lehrer des Kindes. Je mehr das Kind im Laufe der Förderung an Grundlagen und auch Selbstvertrauen gewinnt, umso mehr wird auch der Brückenschlag zu den aktuellen schulischen Stoffinhalten in den Förderstunden erfolgen können. Die Maßnahmen im Institut werden ergänzt einerseits durch ein auf die jeweiligen Fortschritte abgestimmtes individuelles Übungsblatt-Paket. Das Kind soll dieses auf die restlichen Wochentage verteilt und möglichst selbstständig erledigen. Schwierigkeiten mit den Übungsblättern sind eine wichtige Rückmeldung für seine Mathematik-Betreuerin/seinen Mathematik-Betreuer. Weiters werden je nach familiärer Situation die Eltern von einer Woche zur nächsten in zusätzlichen Maßnahmen unterwiesen. Die Gesamtdauer der häuslichen Begleitmaßnahmen (Übungsblätter plus zusätzliche Trainings) sollte täglich 10 bis 15 Minuten in der Regel nicht übersteigen. |
Die Kosten |
für eine förderdiagnostische Abklärung, das nachfolgende Beratungsgespräch und eine schriftliche Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse durch unser Institut betragen 180 Euro. Diese Kosten müssen mangels öffentlicher Kostenträger zur Gänze von den Eltern übernommen werden. Die Kosten einer fortlaufenden Einzelbetreuung in unseren Instituten
belaufen sich im Standardfall auf monatlich Die unterschiedliche Anzahl von Betreuungsstunden in einzelnen Monaten (gesetzliche Feiertage, Schulferien) ist im Pauschalbetrag bereits berücksichtigt. Das Institut trägt aber dafür Sorge, dass durch Feiertage nicht mehr als zwei Therapiestunden pro Schuljahr ausfallen. Bei Ausfällen wegen Krankheit, Schulausflügen etc. werden natürlich Ersatzstunden angeboten. Eine Kostenübernahme durch öffentliche Stellen ist im Fall einer mathematik-spezifischen Förderung rechenschwacher Kinder und Jugendlicher in Österreich anders als in Deutschland derzeit in der Regel nicht möglich. Unser Verein bemüht sich, dies zu ändern; absehbar ist eine Verbesserung dieser völlig unbefriedigenden Lage derzeit aber nicht. |
| 1080 Wien * Wickenburggasse 14/9 * T. 01/526 48 46 |
| 8020 Graz * Kleegasse 3/BO 2 * T. 0316/766 344 |
| institut.wien@rechenschwaeche.at * Impressum |